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Aufbau
Die Kastagnettenmethode ist in zehn unterschiedlich schwierige Niveaus aufgeteilt, die ihrerseits drei Stufen bilden: die Grundstufe, die Mittelstufe und die Oberstufe. Nach jedem Niveau können die Schüler eine Prüfung ablegen. Jedes Niveau hat präzise Ziele, je nachdem, ob die Kastagnetten als Tanzbegleitung oder als Konzertinstrument eingesetzt werden.
In den ersten vier Niveaus (Grundstufe) wird die Spieltechnik genau vermittelt, um die Finger zu kräftigen und ihre Beweglichkeit, Unabhängigkeit und Geschwindigkeit zu fördern, und dabei körperliche Überbeanspruchung oder Fehlhaltungen zu vermeiden. Dies bildet die Basis für ein müheloses, lautes und deutliches Kastagnettenspiel. Die Finger werden so auch für das Spielen anderer Instrumente vorbereitet. Außerdem lernt der Schüler die musikalischen Grundlagen: viele Fachbegriffe und verschiedene Taktarten.
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Das Gefühl für Rhythmus wird geschult, beispielsweise durch das Üben von Synkopen, Gegenschlägen und Triolen. Die Kurse werden zum Teil von klassischer Musik begleitet, aber auch die spanischen Tänze wie El Vito, Bolero und Pasodoble werden mit den dafür typischen Schlagfolgen gespielt.
Am Ende des siebten Kurses ist die Mittelstufe abgeschlossen. Dies ist nach Meinung von Emma Maleras das Mindeste, was ein Tänzer spielen können sollte. In der Oberstufe verfeinern die Schüler ihr Spiel bis zum Konzertniveau. Am Ende des Kastagnettenstudiums sind die Kastagnettenspieler in der Lage, jedes Musikstück mit Leichtigkeit zu spielen, zu lesen, zu schreiben oder zu analysieren. Durch die erlernte Fingertechnik beherrschen sie das Kastagnettenspiel bis zur Vollendung.
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